Ol Doinyo Lengai

Ol Doinyo Lengai – Besteigung des heiligen Berg der Massai in Tansania308

Relativ „spontan“ haben wir im Dezember 2015 noch schnell den heiligen Berg der Massai Ol Doinyo Lengai bestiegen. Unsere Anfahrt über Mombasa (2 Tage), weiter mit dem Überlandbus nach Moshi (wieder 2 Tage bei guten Freunden) und dann via Mto wa Mbu, vorbei am Ngorongoro Krater, bis zum Lake Natron Tented Camp.

Noch in der Nacht (unser Massai-Guide schlug uns 23 Uhr vor, was wir jedoch kategorisch ausschlugen), gegen 2 Uhr starteten wir und ca. 3 Uhr waren wir nach einer unheimlichen Suche nach dem richtigen Weg, am Startpunkt. Die ca. 1650 zu bewältigenden Höhenmeter, haben wir in 4 Stunden abgerissen und zum Schluss war es schon „teuflisch“. 4 Stunden nur bergauf, keine einzige Strecke zum ausruhen. Leider war das Wetter für Fotos miserabel, aber zum Trekking perfekt. Die Sonne kam kaum durch diese Riesenwolke, die sich über dem Lengai bildete. Der Abstieg über steiles, und glattes Vulkangelände dauerte dann nochmal ca. 3 Stunden. Ein jüngeres Pärchen war wir am Gipfel trafen, war gegen 23 Uhr gestartet! und als wir wieder am Auto waren, war leider immer noch nichts von den beiden + Guide zu sehen. Wie gesagt, der Lengai kostet auf alle Fälle viel Kraft und man sollte (haben wir auch nicht mehr auf der Uhr gehabt) sehr viel zum trinken dabei haben.

Ansonsten reichen gute Leicht-Bergschuhe, kurze Hose, T-Shirt und dünnes Fleece (oben am Gipfel wird es gegen 5 Uhr ein bisschen kühl), Sonnenschutz, Sonnenhut, Sonnenbrille und mind. 3 Liter Flüssigkeit. Start ist bei ca. 1600 m. Ein wirklich interessanter Aufstieg und mit dem Massai Guide auch eine Freude, viel aus ihrem Leben zu erfahren. Zum Schluss wartet noch eine sehr schöne Urkunde. Da wir ja schon sehr viele vom Mt. Meru und noch mehr vom Kilimanjaro haben, ist das Exemplar vom Lengai einfach sensationell.

Noch eine Info zur Tierwelt. Im Dezember ist ja nicht gerade Saison und die direkte Nähe um Ngorongoro Krater verspricht eigentlich ein paar wilde Tiere. Gesehen haben wir vom Auto aus Gnus, Büffel. Zebras und Giraffen. Unser Fahrer berichtete uns, in der Zeit als er während  des Aufstieges wartete, kamen mehrere Hyänen vorbei und schnüffelten herum.

So sieht es dann aus am Lengai und einer unheimlich tollen Gegend. Am Abend waren wir zurück im „Mückenparadies“ Mto wa Mbu und zelteten dort. Die Anzahl der Stiche am nächsten Morgen, war nicht zählbar… trotz Gin/Tonic!!!

Nach unser Rückfahrt nach Moshi, haben wir nochmal bei Freunden übernachtet und sind von einem echten Rastafari (danke Ben) kulinarisch im tansanischen Style verwöhnt wurden.

Safari Njema,
kilimanjaro.rocks

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